Hood River – Columbia Gorge
United States · Kitesurf · Windsurf · Wingfoil
Über den Spot
Der Columbia River durchbricht zwischen den Cascade Mountains die Bergkette – die Schlucht wirkt wie ein natürlicher Windtunnel. Wenn die heiße, trockene Wüstenluft rund 80 Kilometer östlich aufsteigt, wird die kühle, dichte Meeresluft von Westen den Gorge hinaufgezogen. Dieser thermische Westwind weht von Mai bis September fast täglich, im Schnitt 15–30 Knoten, an Spitzentagen weit darüber.
Hood River in Oregon gilt seit den 1980er-Jahren als historisches Herzstück des nordamerikanischen Windsurfens und ist heute genauso Top-Kite- und Wingfoil-Revier. Der Wind steht gegen die Flussströmung, was die Wellen steil und kabbelig macht – Bump-and-Jump statt Flatwater. Wann ist die beste Reisezeit für den Gorge? Juli und August mit den konstantesten Thermikwinden, warmer Luft und langen Tagen. Der Spot passt zu fortgeschrittenen Ridern, die kräftigen, böigen Wind und Choppy-Conditions mögen.
Lage
Insider-Tipps
Spots wie "The Hatchery" und "Swell City" sind die bekanntesten Event- und Bump-and-Jump-Plätze. Wind frischt thermisch über den Tag auf – nachmittags am kräftigsten, dann eher kleinere Größen. Der Fluss ist im Sommer rund 21–24 °C, ein Shorty reicht meist; an Topwind-Tagen kann es 50+ km/h böig zugehen.
⚠︎ Gefahren
Der gegen die Flussströmung anstehende Wind macht die Wellen steil und kurz – nichts für Anfänger. Starke Strömung im Fluss und Schiffsverkehr; Abstand zu Barges und Fahrrinne halten. Böiger Wind an Topwind-Tagen erfordert passendes Material und Erfahrung.
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